Archivierte Rennberichte und Touren
- Rennrad:
Heimat light zum Zweiten 18.04. Sonntag
Die
Dresdner Radsport-Prominenz hat zur Heimat Light eingeladen. Na dann ran
an den Speck und ordentich Druck auf dem Pedal.
Gute Zeit
Steffen
Hier
solls lang gehen.
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- Mountainbike:
14.04.2010 18:00/18:30 Heiderunde, wie letzten Samstag
Mittwoch
nach Feierabend nochmal die Runde vom Samstag "Fit zur MAD
East" - konnte da leider nicht mitfahren, deshalb eine zweite Auflage
mit Tourenklaus Jens.
Wir kommen aus dem Dresdner Westen (18:00
Uhr), fahren durch die Neustadt und am Alaunpark (18:30 Uhr) raus ins
Grüne.
Schöne Woche Steffen
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- Rennrad:
06.04.10 16:30 Uhr nach Frauenstein und zurück
.... Will
morgen nachmittag mal nach Frauenstein rollern. Start im Dresdner
Westen Altfranken, Gompitz.
Fahre dann über
Pesterwitz-Freital-Tharandt-Edle Krone-Höckendorf-.... zurück über
Pretschdorf, Grillenburg ...
-Tempo entspannt (da ich Mittwoch ne MTB
Abschlachtrunde mit dem Jens durchziehen muß)
Zeitlich bin ich ab
16:00 Uhr flexibel, mein Kleiner ist bei der Oma und meine Süße schafft
sich im Fitnessstudio.
Gute Zeit Steffen
Hier
gings lang
und so sah es aus
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- Mountainbike:
07.04.10 17:00 Uhr Frühlingsabschlachttour mit Jens
... ich
darf alle frühjahrsmüden Radler zu Jens seinem "Abschlachtfest"
einladen.
Start: Mi: 07.04.2010 17:00 Uhr
Wo: Rathaus Cotta
Wo
lang: Oberförster Jan Weg- Heide-Bühlau-Pappritz-Zuckerhut .... zurück
wenn die Dunkelheit kommt Straße/ERW
laut Jens bis zu 90 %
Singletrail-Garantie
Eingangrad geeignet
Unterwegs-Einsteiger
bitte Treffpunkt nennen, wir sammeln gerne noch ein paar Leutchen ein.
Bis
dahin Steffen
War ne
feine Runde in bestem Renntempo, Abendessen bei Lidl in Bühlau und um
21:00 Uhr Zielbier auf dem Altmarkt in Dresden.
ein paar Bildchen gabs auch noch
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21.06.2009 2. Skoda Velothon Berlin (D) Rennrad
Zu meinem ersten Rennrad-Wettkampf 2009 startete ich beim 2. Skoda-Velothon in Berlin. Da ich wie immer mit dem Voranmelden so meine „Schwierigkeiten“ habe, stand ich 2 Wochen vor dem Rennen noch ohne Startnummer und Anmeldung da. Anmelden war zwar noch möglich aber bitte ganz hinten im Startblock E oder F. Glücklicherweise hatten meine Berliner Kollegen einen Tipp wie ich doch noch einen Startplatz weiter vorn bekommen könnte. René’s Teamkollege Sven Kruse war erkrankt und ich könnte seinen Startplatz im Block C übernehmen. Also schnell zugesagt und den Platz klargemacht. René holte am 18.06.09 alle Startunterlagen am Ku´damm ab und ich brauchte mich um nichts kümmern, vielen Dank an René für alles. Am Samstag startet dann die komplette Family nach Berlin um gleich noch bei unseren Freunden in Zeuthen ein schönes Wochenende zu haben.
Am Sonntag morgen finden wir uns dann gegen 8:45 Uhr Unter den Linden vor dem Brandenburger Tor ein und stehen im vorderen Drittel des Startblocks C (geschätzte Durchschnittsgeschw. 32-35 km/h). Pünktlich 9:25 Uhr starte der VIP Block (Eric Zabel und Radler vom Team Canyon usw.) und dann in kürzen Abständen alle weiteren Blocks. Nach einer ungewerteten Strecke durch das Brandenburger Tor fahren wir über die Zeitmessmatten und ab jetzt gilt es. Ich versuche eine gute Gruppe für mein Tempo zu finden aber noch ist alles sehr unruhig und durch viele Tempowechsel keine „Mitfahrgelegenheit“ zu finden. Also einfach voll draufhalten und durch die Berliner Straßen „HEIZEN“. Einfach genial mit 45 Sachen den Kudamm lang zu fahren ohne jegliche Autoverkehr. Schon jetzt ist klar das ist ein richtig gutes Jedermann-Rennen mit einem hohen Tempo. Mein Tacho zeigt mir immer ü 35 an. Meine Flachland-Kollegen haben mich noch vor dem Berg zum Grunewaldturm gewarnt, da konnte ich nach dem Blick auf das Höhenprofil nur lächeln. Hätte ich nicht gewußt das hier ein Hügel oder besser eine Teerblase kommen muß, ich hätte es nicht gemerkt. Im Grunewald hatte sich dann eine Gruppe von ca. 30 Radler gefunden, die sehr gut lief. Wir machten einen richtigen Zug auf und hoben unseren Schnitt immer weiter gen 40 km/h an. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurden die Richtungswechsel an den Kreuzungen und engen Kurven immer gefährlicher. Bereits nach den ersten 40 km waren viele Stürze und auch Defekte zu verzeichnen. Aber unsere Gruppe ließ nicht locker und das Tempo blieb weiter konstant ü 40. Nun war auch schon die südliche Stadtgrenze von Berlin erreicht und wir fuhren durch Brandenburg bis Großbeeren dem südlichen Wendepunkt des Rennens. Den ersten und auch den zweiten Verpflegungpunkt haben wir nur kurz registriert, brauchten aber keinen Nachschub holen, sondern zogen durch. Nun ging es auch schon wieder zurück nach Berlin. Wir hatten mittlerweile viele Fahrer der Startblöcke A und B ein- bzw. überholt und unseren Schnitt bei 41 km/h eingestellt. Die Strecke führte nun von Zehlendorf - nach Tempelhof durch Neukölln und über die Spree an der East-Side Gallery vorbei zum Alex. Das letzte Stück durch das Berliner Regierungsviertel mit einem fantastischen Zielsprint auf der Straße des 17.Juni mit 55 km/h bildete den krönenden Abschluß meines Skoda-Velothon Rennens in Berlin. Auch mein neues Kellys URC 9.93 hat somit das erste Rennen ohne Defekt durchgehalten und ist schon wieder startklar für das Nächste.
Fazit: Das Skoda-Velothon ist ein Jedermann-Rennen mit ca. 12.500 Startern. Die Organisation ist professionell und durch die vielen Zuschauer ist echte Rennsport-Atmospäre zu spüren. Das Rennen ist super schnell und könnte mit 50 Kilometer länger einfach auch länger Spaß machen. Groß, schnell und leider zu kurz.
Steffen: Senioren 1: Platz 165. von 1.718 Startern in 02:52:27 h
Gesamt: Platz 431. von 5.444 Startern
Steffen Jeremies
15. Teammarathon in Holzhau Mountainbike 6.Juni 2009
Schlammschlacht Teil 3 dieses Wochenende in Holzhau! Wie von einigen Dauergästen schon am Anfang beunkt,kam es dann am Nachmittag auch wirklich so, dass unsere Teilnahme mit ergiebigen Regen begossen wurde.Diesmal konnten wir mit recht großer Startteilnahme glänzen,denn wir konnten 2x2er teams stellen und fast hätten wir noch ein Drittes auf die Beine stellen können. Der 2er Teammarathon ist wohl eines der ältesten MTB Marathons in Deutschland und es war immerhin der 15.,"Jungs bitte nicht aufhören,denn es war doch so schön"! Unsere beiden Teams starteten in der 4-Stunden Klasse, welche auch am meisten Starter zählte. Ziel war es auf einem 6,5 km langen Rundkurs mit 150 hm pro Runde in 4 Stunden möglichst viele Runden abzudrehen. Die Taktik war jedem Team selbst überlassen, wie der Wechsel vollzogen wurde, Team Zündelbrigade 1 wechselte jede Runde und Team Zündelbrigade 2 aller zwei Runden. Start war 13Uhr mit einer kleinen aber knackigen Einführungsrunde, wobei hier das Wetter sich noch von seiner besseren Seite zeigte, was sich aber nach der ersten Stunde änderte. Der Rundkurs fand auf überwiegend Singletrails mit schicken Wurzeln und tiefen Schlammpassagen statt. Mit zunehmenden Regen wurde der Kurs zur feinen Schlitterpartie, die auch den einen oder anderen Abwurf bereit hielt. Trotzdem sind wir alle nach den 4 Stunden heil und gut gelaunt ins Ziel geschlittert.
Fazit: Ein perfekt organisierter Mountainbikewettkampf mit super Rennatmosphäre, gemacht von Bikern für Biker - Klasse. Der 16. Teammarathon findet doch statt - oder ist jetzt wirklich Schluß???
Team 1 Steffen/Sascha 12.Platz Senioren 10 Runden 0:11:51min
Team 2 Lukas/Erik 22.Platz Senioren 9 Runden 0:23:27min
16.05.2009 MAD East Challenge Altenberg (D und CZ)
Am 3. Maiwochenende fand wie immer die MAD East Challenge statt. Diesmal war es das 5-Mal, daß unser heimisches Etappenrennen rund um Altenberg ausgeschrieben war. Dieses Jahr haben die Jungs wieder ganze Arbeit geleistet und komplett neue Strecken aus dem Boden gestampft, die konditionell so ziemlich alles abverlangten. Steffen schrieb sich kurzfristig am Samstag für die 2.Etappe mit 72km/2400hm ein und ich versuchte mich wie letztes Jahr am Mini Marathon mit 35km/1200hm.Start war diesmal direkt an der Bobbahn und führte in Richtung Oberbärenburg im Wald immer schön talwärts. Das Wetter war wie immer kalt und verregnet um die 7°C,was an diesem Wochenende irgendwie meistens so ist. Bei den recht feuchten anfänglichen Abfahrten, legten sich gleich reihenweise Teilnehmer ab, ich hatte nach ca. 5 km Glück das ich nicht von einem anderen Starter, der gerade von einem Baum abprallte und mir in die Gabel viel abgeräumt wurde. Dann ging es erstmal wieder straff nach oben, wobei wir jede Menge Körner in den Matsch pumpen mussten, bevor es dann wieder bergab nach Kipsdorf ging. Dann folgte die Strecke wieder uphill auf mehreren Asphaltstücken Richtung Bärenfels, wo wir dann wieder im Wald Richtung Pöbeltal fuhren. Mittlerweile zeigte sich auch die Sonne und heizte noch zusätzlich etwas ein, über das Biathlonstadion und Zinnwald führte die Strecke dann rasant downhill nach Geising, wo das Ziel des Minimarathons war. Steffen mußte dann wieder hoch auf den Erzgebirgskamm bis es dann in rasanten Downhills nach Tschechien ging. Vom geografischen Tiefpunkt der 70 km Runde ging es dann nur noch bergauf durch die grüne Hölle. Ich hatte mich vorher gefragt wie man auf diesen Namen kommt, nun wußte ich warum. Besagter weicher Untergrund hatte schon kräftig Kraft gekostet aber diese Steigungen ohne das kleinste Flachstück waren der „Hammer“ – ehrlich soviel habe ich noch nie mein Radl geschoben, aber es ging ja hier vielen so. Wir fuhren in einer Vierergruppe immer gut beieinander den alleine wollte scheinbar auf tschechischem Gebiet auch keiner wirklich fahren. Dann hatten wir endlich den Erzgebirgskamm erneut erreicht und alle gaben noch mal richtig „Gas“. Oberhalb des Biathlonstadions fuhren wir auf derselben Strecke dann Richtung Geising. Da ich die Strecke nun kannte ließ es flott laufen. Bergab erinnerte ich mich dann an ein recht schlammiges Stück kurz vor Geising, hier wollte ich wieder links außen durchrollen, aber was war das jetzt, links außen ging schon, aber jetzt in einer Tiefe nahe an der Nabe, aber es ging alles gut. Die MAD East Challenge in Altenberg heißt ja „Hart an der Grenze“, nun kann man philosophieren was damit gemeint ist:
1. Mountainbiken im Grenzgebiet Deutschland/Tschechien (einfach und plausibel)
2. Mountainbiken hart an der Grenze des Fahrbaren (alle die mitgefahren sind, wissen was gemeint ist)
3. Mountainbiken hart an der persönlichen Leistungsgrenze (alle die die grüne Hölle, hoch sind, wissen Bescheid)
Egal, welche Flüche Jeder unterwegs von sich gab, schön war es trotzdem und nächstes Jahr sind wir wieder dabei, dass gehört sich für Lokalisten und eine gute Vorbereitung für den Teammarathon in 3 Wochen in Holzhau war es auch.
Steffen 72km 73.Platz Masters 1 4:57:12h
Sascha 35km 6.Platz Masters 1 1:51:18h
Sascha Greulich & Steffen Jeremies
03.10.08 - 7. Adelsberger-Bike-Marathon am 03.10.2008 in Chemnitz (D)
Zum Abschluß der Rennsaison 2008 gab es noch einen kleinen Leckerbissen,den 7.Adelsberg-Bike Marathon 2008.Aus irgendwelchen Gründen haben wir es bis jetzt noch nie geschafft an diesem kleinen feinen Event teilzunehmen.Ich hätte es bestimmt wieder verschlafen,wenn nicht Steffen mich drauf aufmerksam gemacht hätte.Nun gab es nur noch das Problem der Familienplanung am Tag der Deutschen Einheit.Steffen hatte schonmal grünes Licht für eine Teilnahme und ich schnappte meine Beiden Süßen und dann ging es ab nach Chemnitz.Ich hatte noch das Glück einen von 10 gesponsorten Startplätzen durch die IKK zu bekommen und somit hatte sich die Teilnahme auf jedenfall gelohnt.In Chemnitz angekommen ging es erstmal zur Anmeldung,dass Starterpackage in Empfang nehmen.Steffen hatte sich schonmal angemeldet und zwar für die volle Dosis 60km bei frostigen 8 Grad.Ich begnügte mich mit der Kurzdistanz 20km,welche auch mit rund 300 Teilnehmern am stärksten besetzt war.10 Uhr war Start für Steffen und 70 andere Starter,dann ging es auf die 3 Runden je 20km und ca.1600hm.Mein Start folgte 11.10Uhr und von Beginn an ging es mit vollen Tempo die erste Anhöhe hoch.Ich hatte das Gefühl das ich meiner Leistung entsprechend, doch ganz gut dranbleiben konnte,die Spitze war zwar nicht mehr in Sicht,aber selber Schuld wenn man in der Mitte startet.Dann ging es eine schöne schnelle Abfahrt runter,bevor wir dann in der Mitte der Strecke den eigentlichen Kanten erreichten.Dieser zog sich ca.2-3km am Anfang noch moderat und dann heftig steigend.Ich hatte schnell 2 Mitstreiter gefunden,die das selbe Tempo fuhren wie ich, so konnte man schön ziehen.Dann kam das Schild Kilometer 15,also nochmal richtig drücken,ich wollte ja um die 60min fahren.Dann ging es in eine schöne schnelle aber steinige Abfahrt und dann passierte es 2km vor dem Ziel Platten.Ich dachte noch mal schnell Luft mit der Patrone geben und dann wirds noch reichen,dass ging aber nicht auf.Nach 100m war der Reifen wieder platt,also doch den Ersatschlauch rein.Der hielt aber auch nicht lang,somit konnte ich das Ziel nur mit dem Plattfuß durchfahren nach 1:09:56h als Gesamt 181.Steffen hatte nach seinen 3 Runden und ohne Defekt 3:15:40h zu stehen,dass bedeutete Gesamt 52.Also nächstes Jahr kommen wir wieder, speziell ich habe noch eine Rechnung offen!
Steffen 60km 18.Platz M30 3:15:40h
Sascha 20km 66.Platz M30 1:09:56h
Sascha Greulich
www.zuendelbrigade.de
12. Moutain-Bike Vier-Hübel-Tour am 24.08.2008 in Oberwiesenthal (D)
Der gut gelaufene EBM in Seiffen machte mir nun Lust auf weitere Mountainbikerennen. Also im Internet gesurft und auf die Vier-Hübel-Tour in Oberwiesenthal gestoßen. Super - eine Mountainbikeveranstaltung im oberen Erzgebirge, da musste ich hin. Noch eine Info im Zündelbrigade-Forum einstellen ob jemand mitfährt.
Sonntag früh um 7:00 Uhr starte ich nun (leider allein) bei strömenden Regen mit dem Auto in Richtung Fichtelberg. Muss es dieses Jahr eigentlich fast jedem Wettkampf regnen?! Ich komme gegen 8:40 Uhr auf dem Parkplatz neben dem Skistadion an und traue meinen Augen nicht: 6°C zeigt das Quecksilber. Fehlen nur noch die Schneeflocken – na super. Nichts desto trotz ich melde mich für die fast 90 km und reichlich 2300 hm an, wie 426 noch weitere Starter. In Ruhe trinke ich noch einen Kaffee und ziehe mir lieber noch ein Trikot zusätzlich drunter und dann fahren wir in Gruppe zum Start auf dem Marktplatz nach Oberwiesenthal. Der Regen hat nachgelassen und zeitweise schaut auch schon die Sonne hervor. Na bitte, geht doch.
Pünktlich 10:00 Uhr starten wir zur 12. Vier-Hübel-Tour über den Bärenstein, Pöhlberg, Scheibenberg und hinauf zum Ziel dem Fichtelberg.
Die ersten 12 km sind gut zum Einrollen und Warm werden. Wir fahren schön zügig zur Auffahrt des Bärensteins. Kurz vor dem Berg noch ein Schluck aus der Trinkflasche up’s wo ist sie denn? Bei den schnellen ersten Abfahrten muss ich sie wohl verloren haben – und nun? Ich habe noch fast 75 km vor mir und nichts zu trinken dabei. Na schau’n wir mal! Oben auf dem Bärenstein angekommen gibt’s nur eins TRINKEN! Ich klemme mir nach einigen Bechern ISO-Drink dann eine 1,5 l Wasserflasche in den Flaschenhalter und Abfahrt. OK – ich habe meine Trinkflasche verloren, ist zu ertragen, wenn ich bedenke wie viele Biker ich auf den ersten Kilometern schon mit Reifenpanne gesehen habe…. nur nicht dran denken.
Vom fast 900 m hohen Bärenstein geht es runter bis auf 600 m um dann nach 6 km und 230 hm schon auf dem Pöhlberg zu sein. Unglaublich wie viele Zuschauer sich an der gesamten Strecke eingefunden haben. Besonders an den Anstiegen sind so viele begeisterte Zuschauer gekommen, dass man sich wie ein Champion vorkommt. Nach dem Pöhlberg geht es in Richtung Scheibenberg bis wir bei Kilometer 51 den Gipfel erreichen. Nun die schnelle Abfahrt bis zum Unterbecken des Pumpspeicherwerkes Markersbach und wir starten bei 580 m Höhe zur Auffahrt zum Oberbecken. Knapp 3 km und 270 hm liegen nun vor uns. Stellenweise drücken wir Steigungen bis zu 20 % hoch. Da nun das Wetter noch richtig gut wird, sind wir guter Dinge und umrunden das Oberbecken. Jetzt geht es nochmal rasant (60 km/h) die Abfahrt des Mückenbachweges hinunter bis zum Ephraimhaus und hier links herum. Ab jetzt kommt die „Krönung“ der Vier-Hübel-Tour. Vor uns liegen noch 750 hm und knapp 18 km. Hier schalten nun alle Biker vorn auf das kleine Blatt runter und jeder sucht seinen Tritt. Vorbei an der Bächelhütte weiter auf der Rollerbahn geht es mit einem letzten steilen Anstieg bis in das Ziel auf dem Fichtelberg in 1214 m Höhe. Nach 4:56:27 h brutto (netto 4:45:36 h) komme ich im Ziel an und bin 137 –igster von 427 verrückten Bikern an diesem Sonntag.
Die Kartoffelsuppe, für jeden Sportler im Ziel, schmeckt selbst mir vorzüglich, obwohl ich sonst nun wirklich keine esse.
Fazit: Die Vier-Hübel-Tour wird als Volkssportveranstaltung ausgeschrieben und ist kein Wettkampf, obgleich jeder Teilnehmer eine persönliche Bestzeit erreichen will. Schaut man auf die Zeit des Siegers von 3:23:03 h so sind doch ziemliche „Profis“ am Start gewesen. Die familiäre Atmosphäre hat sich diese Veranstaltung bis heute bewahrt, sicher auch begründet durch die vielen Einheimischen „Arzgebirgler“ die eben ein angenehmes, liebes und gastfreundliches Völkchen sind.
Die Vier-Hübel-Tour ist ein anspruchsvolles Mountainbikerennen für Bikerinnen und Biker mit guter Kondition. Technisch ist der Kurs zu hundertprozent fahrbar und ein Mix aus guten und schnellen Wald- und Schotterwegen, Asphalt- und Betonpassagen sowie kurzen Singletrails. Die Zuschauerresonanz in jedem Streckenabschnitt ist grandios.
Teilnahme empfehlenswert.
Steffen Jeremies
www.radsport-jeremies.com
PS: Eine Bikewäsche im Zielbereich wäre perfekter Abschluß.
Vor der Tour Nach der Tour
16. Erzgebirgsmarathon 2008 am 02.08. und 03.08.2008 in Seiffen (D)
Mein erstes Moutainbikerennen. Im Terminkalender unserer Zündelbrigade steht seit Anfang des Jahres der EBM in Seiffen. Da ich mich schon in Altenberg nicht sehen ließ (schlechtes Wetter und das neue Rad noch nicht da), wollte ich unbedingt in Seiffen dabei sein. Sascha hatte mir von der tollen Atmosphäre berichtet und die wollte ich nun live erleben. Das neue Rad Kellys Sabotage ist einsatzbereit, also auf gehts. Da ich noch keine MTB Rennen gefahren bin, schrieb ich mich nur für die 40 km Runde ein - der kurze aber harte EBM. Leider konnte ich mich nicht mit meinen Teamkollegen (Sascha und Frank) zusammen am Start aufstellen, da ich bei der Parkplatzsuche etwas länger brauchte und das Startgelände nun schon mächtig voll war. Ich stellte mir dann sofort die Frage wie kommen die vielen Biker durch den Wald. Von der Straße kenne ich das, da ist immer eine Lücke, aber im Gelände? Nach den Ansprachen des Bürgermeisters sowie guten Wünschen der Religionsvertreterin starten 9:00 Uhr ca. 1.200 Biker zum 16. EBM in Seiffen. Begonnen wird mit einer Einführungsrunde durch den Ort und einem ca. 12 km langen Straßenabschnitt über Neuhausen hinauf zum Schwartenberg. Straße klingt für mich erstmal ganz gut. Da ich ziemlich weit hinten startete, rolle ich nun das Feld auf. Am Anstieg zum Schwartenberg bin ich zu Sascha und Frank (fahren die 70 km) aufgefahren. Ein kurzer Gruß, gute Wünsche und Vollgas den Schwartenberg hinauf. Momentan ist es wie ein Straßenrennen – eben nur mit dem MTB. Selbst kleine Gruppen scheinen sich zu bilden und mit entsprechend Tempo wird dieser Abschnitt absolviert. Zurück in Seiffen geht es von der Hauptstraße rechtsabbiegend hinauf zum Start/Zielbereich. Hier drücke ich gleich mal auf dem großen Blatt die Steigung hoch und dann heizen wir über die Wettinhöhe ins Gelände. Erstaunlicherweise haben sich die über tausend Biker irgendwie sortiert und so kommen wir an den ersten Geländepassagen ohne Stau durch. Bei der Abfahrt des Hahnweges merke ich, daß etwas weniger Luft in den Reifen nicht schlecht gewesen wäre, aber die Drücke vom Rennrad sind eben irgendwie im Manometer ein/festgestellt. Die Strecke ist perfekt präpariert und die vielen Zuschauer geben einem noch zusätzlichen Schub. Ich fahre im Pulk recht gut mit, lediglich bergab sind die Fullys einen Tick schneller, aber am nächsten Anstieg ziehe ich ja wieder vorbei. Bis zur Verpflegungsstation bin ich ohne Abstieg unterwegs, es geht also richtig gut. Nach der Verpflegung (Flaschentausch - fantastisch) steigt die Strecke schön an und hier fühle ich mich wieder richtig wohl, wahrscheinlich habe mich jetzt erst richtig warmgefahren. Die letzten 10-12 km sind nun schnell absolviert. Denkste, da gibt es noch den Alp de Wettin. Dieser letzte Anstieg 300 m vor dem Ziel ist das Highlight schlechthin. 500 m bei bis zu 22 % Steigung fast durchgehend, verlangt noch mal alles. Hier stehen die Zuschauer wie bei den Bergetappen der Tour de France dicht an dicht und lassen eine kleine Gasse für die Biker. Jeder wird hier quasi nach oben geschrien. Ich gehe in der Hälfte aus den Sattel und kann noch einige Plätze gutmachen. Die letzte kleine Schleife zum Ziel ist schnell absolviert und nach 2:15:38 h habe ich mein erstes Mountainbikerennen, als 23 von 121 Bikern bei den Senioren 1, geschafft. Ich fühle mich noch richtig gut und frage mich warum ich nicht mit den anderen Zündlern die 70 km gefahren bin – OK mach ich dann im nächsten Jahr. Fazit: Mountainbikerennen sind eine coole Sache und machen (mir) richtig Spaß. Der EBM in Seiffen zählt sicher zu besten Rennen was Strecke, Organisation und Atmosphäre betrifft. Teilnahme ist Pflicht.
Steffen Jeremies
www.radsport-jeremies.com
Highlander Radmarathon am 20.07.2008 in Hohenems (A)
Am 13.07.2008 habe ich mich kurzentschlossen zum Highlander Radmarathon (Tour B 129 km/2.670 hm) eingeschrieben. Beim SZ Fahrradfest lief es einfach gut. Nun sollten es aber mal wieder richtige Berge sein. Also bei Heimo angerufen und die Mitfahrt nach Lindau zu Dirk gesichert. Besonderen Dank an Axel der uns einen neuen VW Bus organisierte und uns samt Material sicher hin und zurück brachte. Meine Radkollegen hatten mich ja vorgewarnt: „ Beim Highlander regnet es eigentlich immer, wenn es nicht so kalt ist, kann man schon froh sein“. Und auch 2008 sollte diese Highlander-Regel wieder gelten. Wir rollen also bei Dauerregen zum Start, und pünktlich 7:00 Uhr startet der Highlander 2008. Leider haben sich von den 700 gemeldeten Startern nur 388 zum Start eingefunden – bei dem Wetter allerdings auch kein Wunder. Es geht erstmal flach im Rheintal entlang bis der erste Anstieg zum Bödele auf 1158 m folgt. Nach diesem 10-12 km langen Anstieg kann man es erst mal 10 km bergab rollen lassen, nur richtig schnell kann heute nicht gefahren werden, da die Fahrbahn stellenweise durch kleine Bäche und Rinnsale geflutet wurde. Also „Schnittpflege“ -Fehlanzeige. Die nächsten 50 km sind geprägt durch leichte Anstiege, Flachpassagen und kurze Abfahrten, so daß sich in unserer kleinen Gruppe (ca 20) ein richtiges „Kreiseln“ entwickelte und wir schnell am Entscheidungspunkt des Highlander in AU ankamen: geradeaus den Highlander (229 km/4.620 hm) oder rechts Tour B fahren. Für mich ja sowieso keine Frage, aber einige Highlander-Fahrer bogen nun doch lieber auf die Tour B ab. Von Au erwartete uns nun schon der Anstieg auf das Furkajoch (1760 m) ca. 19 km lang (Steigung max. 18 % oder waren es doch 20 % ;-)) und 952 hm am Stück. Das erste Stück ca. 2 km war dann auch gleich am Steilsten, nur gut das ich doch noch eine 12-27 –iger Kassette aufgelegt habe, mit der 11-21 –iger Übersetzung vom SZ Fahrradfest wäre ich hier stehen/steckengeblieben. Nach 4:33 h überfahre ich das Furkajoch und endlich kommt auch die Sonne zum Vorschein. Leider ist die Abfahrt noch sehr nass, so daß weiter höchste Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten sind. Unsere Gruppe aus dem Hochtal gibt es seit dem Anstieg zum Furkajoch auch nicht mehr, jeder hat hier sein Tempo gewählt, so dass nun viele allein bis in das Ziel fahren. Ich finde mich in Laterns mit 3 Radlern zu einer gut rollenden Gruppe zusammen und wir alle heben nun die Durchschnittsgeschwindigkeit bis ins Ziel auf 23,50 km/h. Nach 5:36:31.92 h erreiche ich das Ziel in Hohenems als 71 von 179 Startern in meiner Altersklasse. Fazit: Das Highlander Motto: „Vorarlberg von seiner härtesten Seite“ ist nicht gelogen: Knallharte Strecke und wie immer Regen, gepaart mit super Organisation und Atmosphäre an der Strecke, sind die Zutaten für einen Radmarathon der Extraklasse.
Leider keine Fotos, Kamera ging kaputt.
Steffen Jeremies
www.radsport-jeremies.com
13. Fahrradfest der Sächsischen Zeitung am 06.07.2008 in Dresden (D)
Nachdem ich die letzten Jahre nicht beim Fahrradfest der SZ dabei sein konnte, wollte ich diesmal wieder unbedingt bei der Tour vor der Haustür dabei sein. Die Großwetterlage versprach zudem bestes Radl-Wetter, so dass einer Teilnahme nichts im Wege stand, außerdem wollte ich natürlich mit meinem neuen Rennrad Kellys URC 9.9 starteten. Mit 3 anderen Sportlern des SV Feuerwehr Dresden trafen wir uns gegen 8:00 Uhr an den Treppen neben dem italienischen Dörfchen. Ich hatte mich für 125 km eingeschrieben und mir eine Zeit unter 4 Stunden vorgenommen. Mit dem Startschuss um 8:15 Uhr ging es dann auch los. Erst am Terassenufer entlang und dann bei super abgesperrten Straßen durch Dresden in Richtung Nickern. Einfach toll wenn man als Radler an jeder Kreuzung freie Fahrt hat. Ab km 13 verließen wir die Stadtgrenze von Dresden und der erste Anstieg in Richtung Possendorf folgte. Die anschließende Abfahrt nach Kreischa brachte uns schon zum ersten Kontrollpunkt. Hier wurde sich nicht lange aufgehalten lediglich der Stempel abgeholt und weiter gings. Nun führte die Strecke leicht ansteigend über Reinholdshain nach Luchau und der Abfahrt nach Glashütte, mit dem 2. Kontrollpunkt. Wieder abstempeln und weiter. Die folgenden Kilometer im Müglitztal liefen in einer Gruppe bestens, mit knapp 30 km/h zogen wir das Tal raus über Bärenstein, Fürstenwalde und bogen dann in Müglitz links ein um weiter nach Breitenau zu rasen. Am 3. Kontrollpunkt füllte ich noch schnell die Flaschen auf, schnappte mir eine Banane und weiter gings über Liebstadt immer bergab. Selten waren hier weniger als 40 km/h auf dem Tacho obwohl die Straße auch schon bessere Zeiten hatte. Mitten in der rasenden Abfahrt im Seidewitztal plötzlich links abbiegen und einen knackigen Anstieg nach Großröhrsdorf hochdrücken. Kurz und schmerzvoll die 100 hm. Da das aber der letzte Anstieg war, konnte man alles geben. Hier zeigte sich das meine Übersetzung vorn 50/34 und hinten 11-21 sehr ambitioniert gewählt war aber letztlich konnte ich alle Anstiege durchdrücken. Dann ging es wieder im Müglitztal bergab bis nach Dohna zum letzten Kontrollpunkt. Ab Dohna ging es nun in einer immer größer werdenden Gruppe in hohem Tempo (35-38 km/) nach Dresden zurück. Da die Kreuzungen wieder für uns freigehalten wurden, raste unser „Zug“ ohne Stop bis ins Ziel zum Theaterplatz. Der Schlusssprint am Terrassenufer ließ bei knapp 50 km/h sogar noch echtes Wettkampffeeling aufkommen. Nach 3:59:02 h stoppte ich meine Uhr. Mein „Ziel“ unter 4 Stunden zu bleiben, hatte ich also erreicht. Fazit: Das sächsische Fahrradfest ist eine Großveranstaltung für Jedermann und Jederfrau - mit entsprechend großem Rummel auf dem Theaterplatz. Wer Sonntag eine schnelle Trainingsrunde (gegen eine moderate Startgebühr) auf super abgesicherten Straßen mit vielen Gleichgesinnten sucht, kann nach dem Sonntagsfrühstück sich kurzentschlossen einschreiben und ist zum Mittagessen wieder zuhause. Schnell, sicher und FERTIG.
Steffen Jeremies
www.radsport-jeremies.com